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Solidarische Ökonomie & Commons

INTRO – Eine Einführung; erweiterte und aktualisierte Neuauflage

Klimakrise, Autoritarismus, Hunger und Gesundheitskrise – all diese Probleme illustrieren: Weder das Marktsystem noch staatliche Planwirtschaften ermöglichen zukunftsfähige Lebensweisen. Krisenlösungen müssen einer anderen Logik folgen als der von Konkurrenz, Profit und Wachstum oder autoritären Politiken. Die weltweit bereits praktizierten neuen Wirtschafts- und Lebensweisen zeigen, dass es auch anders geht: Commons und Solidarische Ökonomie sind zwei der Kernbegriffe für diese Alternativen abseits von Markt und Staat.
Dieses INTRO ist einerseits eine Momentaufnahme der theoretischen Diskussion um gesellschaftliche Alternativen, es werden aber auch die grundlegenden historischen und begrifflichen Eckpunkte der Debatte um ein nicht-profitorientiertes Wirtschaften nachgezeichnet.

In Zukunft ohne Geld?

Theoretische Zugänge & gelebte Alternativen

Alle großen Krisen unserer Zeit hängen mit Geld zusammen. Wäre dann heute nicht ein Wirtschaften ohne Geld notwendig ? Oder mit einem anderen Geld, das sozialen und ökologischen Werten entspricht? Wirtschaften mit einem anderen Geld, das heißt: mit neuen Regeln, das können sich immer mehr Leute vorstellen. Forderungen an den Staat, wie zum Beispiel die nach einem bedingungslosen Grundeinkommen oder das Schweizer Bürgerbegehren für ein Vollgeld sind Beispiele dafür. Aber Wirtschaften ohne Geld? Hier stehen wir am Anfang eines Diskurses, auf den sich die Autor*innen eingelassen haben. Sie beschäftigen sich seit Jahren kritisch mit der Frage, was Geld ist, wie Geld in der Gesellschaft wirkt, wie und ob es überhaupt mit dem modernen Geld weitergehen kann. Die einzelnen Praktiker*innen und Theoretiker*innen nähern sich die­ ser Frage auf unterschiedliche Weise. Einig sind sie sich darüber, dass es dringend Veränderungen braucht.

Denken in Zeiten einer Krise

Nachdenken ist besser – Gesellschaftliche Vielfalt als individuelle Einfalt

Denken in Zeiten der Krise fällt immer speziell aus. Das existentielle Sein drängt in den Vor­dergrund. Alles wird überschattet, überlappt von etwas Nicht-Gewolltem. Hinter allem lauert die Krise. Das durchschnittliche Sich-Treiben-Lassen findet ein jähes Ende. Viel­falt bekommt eine andere Form von Einfalt. Denken und Nachdenken fallen ebenfalls auf eine andere Art und Weise auseinander. Die Gewohnheit, die durchschnittlich das Denken bestimmt und ein Nachdenken über das Kommode hinaus nahezu blockiert, erfährt große Brüche durch die Krise. Das Gewohnte wird unter den Füßen weggerissen, das Neue ist noch nicht konturiert. Eine Passage des Ungewissen beinhaltet durchaus befürch­tet Langlebiges, bleibt im Gedächtnis haften. Strukturelle Momente des Individuellen korrespondieren mit Gesellschaftlichen. Dieser Paradoxie des Seins, dem sich auflösenden al­ten zum unbekannten neuen Sein, ist dieses Buch gewidmet.

Flucht

Ursachen bekämpfen, Flüchtlinge schützen. Plädoyer für eine humane Politik

Mehr als 100 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Jede Flucht hat ihren Grund. Fluchtursachen, nicht Flüchtlinge müssen bekämpft werden. Wofür sind wir mit unserem Wirtschaftssystem und unserem Lebensstil verantwortlich? Und wozu verpflichtet uns diese Verantwortung? Diesen Fragen geht das Buch nach und macht Vorschläge zur Bekämpfung des Hungers, der Klimakrise und der sozialen Ungerechtigkeit. Zugleich werden die deutsche und europäische Flüchtlingspolitik und die Zustände bei der Abschiebepraxis, an den EU-Außengrenzen und bei der Seenotrettung kritisiert. Hier wird ein  humaner Flüchtlingsschutz verlangt – und sehr konkret vorgeschlagen.

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