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Termine

WEBINAR

System change! Welches System eigentlich?
14. – 19. Juli (Hamburg)

Wie oft konnten wir diesen Spruch in den letzten Jahren bei Klima-Demos lesen. Aber welches System ist gemeint, das es zu wechseln gilt? Der Kapitalismus? Die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen? Die Art zu konsumieren oder die Art zu produzieren? Das System Mensch? Oder alles zusammen? Mit der Rede vom System soll darauf hingewiesen werden, dass hinter gesellschaftlichen Entwicklungen nicht Entscheidungen oder Verhaltensweisen Einzelner stecken, sondern Zwänge. Attac sieht die Ursachen für die gegenwärtige ökologische Krise in erster Linie in der Art und Weise, wie wir produzieren und konsumieren. Also doch der Kapitalismus? Ja und nein: Der Zwang, Profite zu erwirtschaften, treibt das System an, aber er erklärt nicht alle Entwicklungen. Ein Blick in die Geschichte und in die Welt zeigt uns, dass dieselbe Logik unterschiedliche Gesellschaften hervorbringt. Attac erhebt nicht den Anspruch, diese Fragen umfassend und eindeutig zu klären, will aber dazu beitragen, die richtigen Fragen nach den Zusammenhängen zu stellen.
Info: https://www.attac.de/sommerakademie/start

SOLAWI

Gemeinsam für eine Landwirtschaft mit Zukunft
17. – 19. Juli (Nahrendorf)

Der Kurs richtet sich an Initiativen und Solidarhöfe im Aufbau, sowie an interessierte Einsteiger*innen sowie Netzwerker*innen und Menschen, die sich in ihrem beruflichen Kontext fortbilden wollen. Das Netzwerk Solidarische Landwirtschaft bietet eine fundierte Einführung in die Wirtschaftsform Solawi und geht ganz praktisch an die Planung und den Aufbau eines Solidarhofes heran. Auch die sozialen Aspekte als Kernelement der Solidarischen Landwirtschaft spielen eine wesentliche Rolle. Die Teilnehmer*innen lernen mit verschiedenen Methoden und im lebendigen Austausch mit den Menschen vom Hof Tangsehl die Kernaspekte von Solawi kennen. Die Kursteilnehmer*innen sollen am Ende eine Vorstellung davon haben, wie sie selbst eine Solawi ins Leben rufen können, was dabei zu beachten ist und welche Potentiale dieses Konzept für die Zukunft bietet.
Ort: Tangsehl 2, 21369 Nahrendorf
Info: https://www.solidarische-landwirtschaft.org/beratung/fortbildungen

GRUNDEINKOMMEN

Katalysator für eine gerechtere Gesellschaft?
17. – 19. Juli, (Kochel am See)

Kaum ein Konzept wird derzeit weltweit so intensiv und kontrovers diskutiert wie das Bedingungslose Grundeinkommen. Die Idee, jedes Mitglied der Gesellschaft mit einem Einkommen zur Grundsicherung zu versorgen, scheint immer mehr Zustimmung zu gewinnen, jedoch stehen auch viele etablierte Akteur*innen dem Konzept kritisch gegenüber. In diesem Seminar werden die Vor- und Nachteile beleuchtet, Fürsprecher*innen und Kritiker*innen zu Wort kommen und die verschiedenen Modelle eines bedingungslosen Grundeinkommens vorgestellt. Lernziele hierbei sollen sein: Sensibilisierung, Differenzierung und Auswirkungen auf Gesellschaft/ Demokratie und Sozialsystem.
Ort: Am Aspensteinbichl 9-11, 82431 Kochel am See
Info: https://www.vollmar-akademie.de/programm/kurs/Bedingungslose+Grundeinkommen+-+Katalysator+fuer+eine+gerechtere+Gesellschaft/nr/20242908/bereich/details/#inhalt

SOMMERCAMP

10. Antifaschistisches Jugendcamp
07. – 10. August (Buchholz)

Jedes Jahr im Sommer findet in Heideruh das Antifaschistische Jugendcamp statt. Es wird in Selbstorganisation von jungen Antifaschistinnen und Antifaschisten organisiert. Voraussichtliche Workshop-Themen: Awareness, Zeitzeug*innengespräche (Widerstand im Nationalsozialismus), Grafitti, Gedenkkultur, Gesellschaftsmodelle. Auch wenn einige Teilnehmende des Camps sich nicht mehr als jugendlich sehen, spricht es vom Programm und den Inhalten junge Menschen an. Wenn du zwischen 16 und 30 bist, bist du herzlich eingeladen an dem Camp teilzunehmen. Wir freuen uns auf viele alte und neue Gesichter! Eine Anmeldung, auch für einzelne Tage, ist erforderlich.
Ort: Begegnungsstätte Heideruh, Ahornweg 45, 21244 Buchholz
Info: https://www.heideruh.de/antifaschistisches-jugendcamp

KINO

Ton Steine Scherben
19. August, 20 Uhr (Berlin)

Im Jahr 2000 – knapp vier Jahre nach dem Tod des charismatischen Sängers und Ton Steine Scherben-Frontmanns Rio Reiser – erschien die von Christoph Schuch gedrehte Dokumentation Der Traum ist aus! – Die Erben der Scherben. Die politische und musikalische Bedeutung jener Band, die mit Songs wie »Macht kaputt, was euch kaputt macht« oder »Keine Macht für Niemand« den Soundtrack der rebellischen 70er und 80er Jahre schuf, stehen im Mittelpunkt des Films.
Ort: Lichtblick-Kino, Kastanienallee 77, 10435 Berlin
Info: https://gustav-landauer.org/content/filmpraesentation-der-traum-ist-aus-berlin

Der marktgerechte Mensch

23. September, 18 Uhr (Aachen)

Die Filmemacher Leslie Franke und Herdolor Lorenz untersuchen in ihrem Dokumentarfilm, wie der unsichere Arbeitsplatz den Menschen verändert und soziale Beziehungen beeinflusst. Der Film stellt aber auch Betriebe vor, die nach dem Prinzip des Gemeinwohls wirtschaften, Beschäftigte von Lieferdiensten, die einen Betriebsrat gründen, und die Kraft der Solidarität von jungen Menschen, die für einen Systemwandel eintreten. »Der marktgerechte Mensch« ist ein Film »von unten«, der die Situation hinterfragt, Mut machen will, sich einzumischen und zusammenzuschließen. Denn ein anderes Leben ist möglich.
Ort: Evangelisches Erwachsenenbildungswerk, Frère-Roger-Straße 8-10, 52062 Aachen
Info: https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/3OLUO/der-marktgerechte-mensch?cHash=ccfb41d7d9f7a72ce5b7e845d2f9750b

KONGRESS

Zukunft für alle
25. – 29. August (Leipzig)

Wie wollen wir 2048 leben? Wie werden wir wohnen, arbeiten, essen, uns fortbewegen? Wer sorgt sich um uns und wie stehen wir in Beziehung zueinander? Wie können wir eine Zukunft gestalten, die gerecht und ökologisch ist? Anstatt sich von Klimakrise und Rechtsruck entmutigen zu lassen, werden auf dem Kongress gemeinsame positive Visionen die über die kapitalistische Wachstumsgesellschaft hinausgehen, entwickelt, geteilt und diskutiert. Es sollen Menschen zusammenwirken, die in unterschiedlicher Weise bereits an einer »Zukunft für alle« arbeiten: in der Praxis, in sozialen Bewegungen, in Medien und Bildung, in Wissenschaft und Politik, Gewerkschaften und NGOs. Der Kongress soll jedoch auch ein Ort für alle sein, die Lust haben, über Utopien und Transformation nachzudenken, ob Einsteiger*in oder Pionier*in. Das Konzeptwerk Neue Ökonomie will keinen Masterplan für die Zukunft entwerfen, sondern vielfältige Vorstellungen darüber zusammentragen, wie alles auch ganz anders sein könnte.
Ort: Sportcampus der Universität Leipzig
Info: https://zukunftfueralle.jetzt/

BEDROHTE DEMOKRATIE?

Gefahren des 21. Jahrhunderts
31. August – 04. September (Kochel am See)

Trotz der historisch betrachtet langjährigen Friedensphase in Europa ist unsere Demokratie keineswegs frei von Gefahren und muss sich täglich bewähren. Extremistische Ideologien, Parteien, Gruppierungen und Personen scheinen überall auf dem Vormarsch. Doch wie sind diese Strömungen historisch gewachsen? Durch welche Merkmale sind sie zu erkennen? Welche Ziele verfolgen sie und welche Rolle spielen insbesondere die (modernen) Medien? Im Seminar wird diesen Fragen nachgegangen und kritisch überprüft, wie Populist*innen und Extremist*innen die Welt begreifen und sie verändern wollen. Ein Hauptaugenmerk des Seminars liegt dabei auf den Gefahren des Internets sowie anderer moderner Massenmedien.
Ort: Am Aspensteinbichl 9-11, 82431 Kochel am See
Info: www.vollmar-akademie.de/programm/

SELBSTORGANISATION

Politisches Labor zur Anarchie
05. – 13. September (Würzburg)

Wie können wir in einer unfreien Welt freie Menschen werden? Neun Tage lang wird der »Freiraum« ein Ort des Austausches, des Lernens und Lebens zu Anarchismus, Anarchie und Herrschaftsfreiheit aus verschiedenen Perspektiven sein. Die Organisation soll so herrschaftsfrei wie möglich gestaltet sein. Im Kalenderpad https://ethercalc.openstack.org/9m3o5poxq2mt können Menschen sich selbst eintragen, wann sie etwas einbringen möchten. In diesen neun Tagen soll der Freiraum dauerhaft offen sein. Wenn gerade kein Vortrag ist, kochen Menschen zu Mittag, kommen miteinander ins Gespräch, musizieren oder malen Transpis für eine Spontandemo. Es soll gemeinsam ein Diskriminierungssensibler Raum geschaffen werden, in dem sich alle Menschen wohlfühlen können. Da momentan schwer einschätzbar ist, wie die Beschränkungen im September sein werden, wird das Politische Labor auch Digital geplant. Es wird die Möglichkeit geben, als teilnehmende oder referierende Person per Livestream dabei zu sein – dass eröffnet die Möglichkeit, Anarchist*innen aus aller Welt zu hören!
Ort: Maiergasse 2, 97070 Würzburg
Info: https://politischeslabor.wordpress.com/veranstaltungsreihe/

Tischlerinnentreffen
17. – 20 September (Obernkirchen)

Die Holz-Handwerkerinnen blicken beim mittlerweile 31. selbstorganisierten Treffen über den Tellerrand der oft männlich dominierten Arbeitswelt. In Praxisworkshops wollen neue Techniken ausprobiert und vorhandenes Wissen weitergegeben werden. Vernetzung, Theorie, Erfahrungsaustausch, Sport und auch allgemeine politische Themen stehen auf dem Programm.

Angesprochen sind Holzbegeisterte*, egal ob schon lange im Fach oder neu dabei.
Ort: Auf dem Bückeberg 1, 31683 Obernkirchen
Info: www.tischlerinnen.de

TAGUNG

»Spurwechsel«
02. – 03. Oktober (Stuttgart)

Wie könnte gerechte Mobilität für alle mit weniger Verkehr aussehen? Welche Projekte und Ansätze einer öffentlichen und nachhaltigen Mobilität gibt es? Welche Technologien und Infrastrukturen sind nötig? Wie lassen sich gerechte Übergänge gestalten – auch für Beschäftigte der Autoindustrie? Ein nie dagewesenes Investitionspaket in öffentliche und nachhaltige Infrastruktur, die Mobilität für alle flächendeckend sichert und gleichzeitig gute Arbeit in Industrie und Dienstleistungen schafft, muss durchgesetzt werden. Mit einer Vielzahl von Gästen aus Arbeiter*innen- und Umweltbewegung wollen gemeinsame Strategien entwickelt werden.
Ort: Bebelstr. 22, 70193 Stuttgart
Info: https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/D64J5/spurwechsel?cHash=4eb847af84677ac3714a4e1354847904

FEMINISTISCHE HERBSTAKADEMIE

Utopien – vom Himmel in die Praxis
09. – 11. Oktober (Gladenbach)

Ohne Utopien lässt sich zwar Überleben, aber nicht gut leben. Utopien, als Fernziel, geben unserer politischen Praxis Sinn und Richtung. Kaum etwas ist lähmender, als der Glaube, es gäbe keine Alternative zum Bestehenden. Wir brauchen Ideen und Erzählungen vom guten Leben, von dem, was möglich sein und werden kann, um uns und andere für das Verändern zu gewinnen. Wie aber müssen unsere Utopien gefasst sein, damit sie uns wirklich handlungsfähig machen? Inwiefern sind wir im Alten immer noch verhaftet? Welche Erfahrungen und Praxen im Hier und Jetzt sind nützlich auch für künftiges Gemeinwesen? Wo sind die Verhältnisse bereits in Krise? Welche Widersprüche bringen das scheinbar Festgefügte derzeit in Bewegung? Was lernen wir aus früheren, vor allem feministischen Utopien – und womöglich auch aus ihrem Scheitern in der Praxis? Diesen und anderen Fragen soll gemeinsam nachgegangen werden.
Ort: Schloßallee 33, 35075 Gladenbach
Info: https://feministische-herbstakademie.mobi/

GEMEINSCHAFT

Interkommune-Seminar
15. – 18. Oktober (Zierenberg)

Ihr habt Interesse an Kommune, könnt euch aber noch nicht so richtig vorstellen, wie das Leben in Kommune aussieht? Ihr wollt in eine Gemeinschaft einsteigen oder selbst eine Kommune gründen? Ihr wollt euch informieren über gemeinsame Ökonomie und Entscheidungen im Konsens? Ihr wollt euch mit Menschen austauschen, die in Kommune leben oder darüber nachdenken?

In dem Seminar werden unter anderem die Themen: Gemeinsame Ökonomie, Konsens, Ökologie, Soziales & Kommunikation, Arbeit bzw. Tätig sein sowie unser linkes Politikverständnis behandelt. In Workshops geben Kommunard*innen ihre Erfahrungen weiter und stehen für eure Fragen zur Verfügung.
Ort: Lebensbogen, Zierenberg
Info: https://www.kommuja.de/interkommune-seminar-in-der-region-kassel-2020/

INTERNATIONAL

4. Marxistische feministische Konferenz
15. – 17. Oktober (Bilbao)

Die Idee einer internationalen marxistisch-feministischen Konferenz wurde ursprünglich von der feministischen Abteilung des Berliner Instituts für Kritische Theorie (Inkrit) um die deutsche Soziologin und Philosophin Frigga Haug ins Leben gerufen und seitdem kontinuierlich organisiert. Es fand 2015 zum ersten Mal in Berlin statt, gefolgt von einem zunehmend internationalen zweiten Kongress in Wien im Jahr 2016 und dem dritten in Lund/Schweden im Jahr 2018. Neben runden Tischen mit Hauptredner*innen wird auch eine Plenarsitzung mit der Feministischen Bewegung des Baskenlandes und den neuen Frauenverbänden der Arbeiterklasse abgehalten.
Ort: Bilbao (Bizkaia Aretoa)
Info: https://marxfemconference.net

SEMINAR

Menschenrechtsbeobachtung
12. – 15. November (bei Kassel)
10. – 13. Dezember

Das CAREA Vorbereitungsseminar für die Menschenrechtsbeobachtung in Chiapas/Mexiko, findet in Zusammenarbeit mit der Heinrich Böll Stiftung Rheinland-Pfalz statt. Methodisch vielfältig wird sich mit Themen wie Geschichte und Politik Mexikos, Menschenrechte, aktuelle Situation in Chiapas, Aufgaben von Beobachter*innen beschäftigt.
Ort: Ein Seminarhaus bei Kassel
Info: www.carea-menschenrechte.de