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Termine

WORKSHOP

Community Organizing – Basisorganisierung
11. bis 13.Februar (Online)

Egal ob Mieter*innen Initiativen, die Verhinderung von Großprojekten oder antifaschistische Arbeit im Kiez: Organisierungprozesse bedeuten immer auch Aushandlungsprozesse über Unterschiede hinweg. Die Corona Pandemie bringt zudem die Herausforderung, sich vermehrt online zu organisieren. Welche Formate und welche Sprache braucht es? Welche Elemente aus transformativer Strategieentwicklung können unterstützen? Wie gehen wir in der Begleitung mit unterschiedlichen Rollen und einem machtkritischen Ansatz um? In diesem Workshop wird online ausprobiert, welche Elemente aus der Großgruppenbegleitung sinnvoll in Organisierungsprozesse eingebracht werden können.
Info: https://tinyurl.com/yydbbcy7

KULTUR

Chor- und Orchesterkonzert des kritischen Erinnerns
20. Februar (Wuppertal)

»Eine Welt zu gewinnen« – diese Worte stammen aus dem Kommunistischen Manifest von Friedrich Engels und Karl Marx. Das weltberühmte Buch gehört zu den meistgelesenen Texten der Menschheit. Der große tschechische Komponist Erwin Schulhoff komponierte das Manifest in kongenialer Musik zu einem Konzerterlebnis von internationalem Format. In einer einmaligen Vorstellung lassen 180 Musiker*innen aus Wuppertal, Düsseldorf, Bremen, Köln und Melbourne dieses große Werk erklingen. Eine zugleich ergreifende sowie auch kritische Erinnerung an den berühmten Sohn Wuppertals in Tönen – Friedrich Engels eigene Worte übersetzt in große Musik.

Ort: Historische Stadthalle, Johannisberg 40, 42103 Wuppertal
Tickets: https://www.stadthalle.de/de/events/programm/

VORTRAG

Genossenschaften für das Gemeinwohl
01. März (Online)

Der Bundesverein zur Förderung des Genossenschaftsgedankens organisiert diesen Online-Vortrag mit Diskussion zum Thema »Genossenschaften für das Gemeinwohl: Neugründungen an der Schnittstelle zur Zivilgesellschaft«. Referentin ist Marleen Thürling, M.A., die seit langem zu dem Thema forscht. Sie arbeitet im Vorstand des Bundesvereins zur Förderung des Genossenschaftsgedankens e.V. mit, der mit seinen Aktivitäten das Anliegen kooperationsbereiter Neugründer unterstützt, die genossenschaftliche Organisationsform zu wählen und zu nutzen. Er bietet Interessierten die Möglichkeit, den Genossenschaftsgedanken zu vermitteln und weiterzuentwickeln. Bitte bis spätestens 22. Februar 2021 anmelden.
Info: https://genossenschaftsgedanke.de/

Einführung in das Konzept der Sozialökologie
18. März (Online)

Die Sozialökologie als Teilgebiet der Ökologie fokussiert das Verhältnis vom Menschen und seiner Um- bzw. Mitwelt. Im Vortrag wird vor allem auf die Forschungen des amerikanischen Publizisten und Sozialökologen Murray Bookchin eingegangen, der heute vor 100 Jahren geboren wurde. Sein Werk inspirierte sowohl utopische Autor*innen wie Ursula K. LeGuin (Das Wort für Welt ist Wald) und Ernst Callenbach (Ecotopia), die Feministin Janet Biehl als auch die Gründungsriege der bundesdeutschen Grünen und deren linke Abspaltung. Mehr als das ist sein Werk aber immer noch eine wichtige Grundlage, um Ökologie und Soziologie gemeinsam zu denken.
Info: https://tinyurl.com/y4zkf8hz
Anmeldung: www.vhssz.de

HEIMKINO

Dokumentarfilme

Cooperativa-Film (früher kiezfilme) produziert sozial engagierte, gesellschaftskritische Dokumentarfilme. Inhaltliche Schwerpunkte liegen in der Auseinandersetzung mit Migrationspolitik und rassistischen Strukturen, Empowerment von FLINT (Frauen, Lesben, inter, nicht-binäre und trans Personen), die wegen ihrer geschlechtlichen Identität patriarchal diskriminiert werden / feministische Perspektiven und alternative solidarische Gesellschaftsentwürfe. Mit den Filmen soll ein Raum geschaffen werden für kritische Auseinandersetzung mit allen Beteiligten. Die Filme tragen bei zu einer differenzierteren Wahrnehmung von gesellschaftlichen Zuständen.
Info: https://cooperativa-film.de/

KONZERT

Projekt «Rosa!»
09. März (Heilbronn)

Projekt «Rosa» ist ein musikalischer und wortgewandter Versuch, die vielen Facetten von Rosa Luxemburg auf die Bühne zu bringen. Am 5. März feiern wir ihren 150. Geburtstag. Bei dieser Gelegenheit will das Projekt «Rosa» dazu beitragen, Rosa Luxemburg als Person und revolutionäre Politikerin wieder mehr in der Öffentlichkeit bekannt zu machen und die Zuschauer*innen Luxemburgs lebenslangen Einsatz für eine humane Gesellschaft erleben zu lassen. Die spannende Frage ist: Wie würde Rosa Luxemburg heute auf die Welt blicken?
Ort: K3, Berliner Platz 12, 74072 Heilbronn
Info: tinyurl.com/y3rcujzn

LESETRILOGIE

ABC des Kapitalismus
19. März (Ulm)

Was ist das für ein System, in dem der Verlust des Arbeitsplatzes soziale Existenzen vernichtet, in dem das Interesse nach einer lebenswerten Umwelt gegen die Interessen »der Wirtschaft« gestellt wird? Und welche Rolle hat der Staat in diesem System? Schließlich, was können wir tun, um uns sicht- und hörbar zu machen mit unseren Hoffnungen, Ängsten und Erwartungen? Fernab von irgendwelchen Theorien einer großen Weltverschwörung wollen wir uns mit diesen und anderen Fragen gemeinsam auseinandersetzen. Grundlage hierfür ist das dreibändige »ABC des Kapitalismus« von Vivek Chibber, Die Lesetrilogie findet (soweit möglich) in Präsenz statt, unterstützt durch Online-Tools.
Ort: Cafe im Kornhauskeller, Hafengasse 19, 89073 Ulm
Info: https://tinyurl.com/y2aactcp

EXKURSION

zur ehemaligen kommunistischen Höhlendruckerei
20. März (Fränkische Schweiz)

Wanderführung mit Ann-Kathrin Söhnlein

Kurz bevor die Nationalsozialisten im Februar 1933 die KPD verbieten, schaffen Parteimitglieder eine Druckmaschine in die Nürnberger Gartenstadt, einem traditionellen Arbeiterviertel. Die Mechanik ist so laut, dass die Kommunisten nach kurzer Zeit aufhören. Zu groß ist die Gefahr, entdeckt zu werden. Die KPD beauftragt den Widerstandskämpfer Ludwig Göhring, die Widerstandsblätter von nun an unter Tage zu drucken. Eine Höhle in der fränkischen Schweiz wird so bis August 1933 zur »Untergrund-Druckerei«. Dann holt der Terror der Nazis die jungen Leute ein.
Treffpunkt: Bahnhof, 92237 Sulzbach-Rosenberg
Info: https://tinyurl.com/y5ev6ow8

PHILOSOPHISCHES CAFE

Rassismus in der Kultur
21. März, 16:00 Uhr (Berlin)

In den vergangenen Jahren wurden wiederholt Rassismen in unserer Gesellschaft diskutiert – sei es bei der Wortwahl in Kinderbüchern, Kinderliedern und -spielen oder bei Faschingskostümen. Bislang noch in einer kleinen Aktivist*innenbasis gehen Strömungen wie die critical whiteness-Forschung noch einen Schritt weiter und thematisieren das Konzept der »kulturellen Aneignung«, was sich u.a. auf die sinnentfremdete Aneignung kultureller Symboliken wie z.B. Rastalocken oder Tribaltattoos bezieht. Eine der großen Fragen müsste daher sein, wo der Rassismus beginnt und wie wir ihn besser reflektieren und vermeiden können.
Ort: Hasselwerder Straße 22, 12439 Berlin
Info: https://movingpoets.org/concrete5/index.php/novilla

FACHTAGUNG
»Kartoffel, Kürbis, Vaterland – Landwirtschaft aus rechter Hand«

22. + 23. März (Jena)

Die Tagung für Öko-Bäuer*innen und anderen Akteur*innen aus dem Ökolandbau wird organisiert von der Arbeitsgruppe »Rechte Tendenzen« des Netzwerks solidarische Landwirtschaft. Die Teilnehmer*innen werden Impulsvorträge zu aktuellen rechten Strömungen auf dem Land hören und sich damit in vertiefenden interaktiven Workshops beschäftigen. Gemeinsam wird dann ein Bild von rechten Vereinnahmungsversuchen in der Öko-Landwirtschaft gezeichnet, unter anderem bei einer Podiumsdiskussion mit Verbandsvertreter*innen. Der Raum wird geöffnet, um sich auszutauschen, Beratungsmöglichkeiten kennen zu lernen und gemeinsam weitere Handlungs-Strategien zu entwickeln. Die Tagung richtet sich vor allem an Menschen aus der landwirtschaftlichen und gärtnerischen Praxis sowie aus Beratungs-, Netzwerk- und Verbandsarbeit.
Ort: Jena
Info: https://tinyurl.com/y4dxtun5

WORKSHOP

Frauen. Reden. Stärken.
17. + 18. April (Hannover)

In diesem Kurs können Frauen ihr rhetorisches Auftreten trainieren. Ziel ist es, die individuellen Stärken zu kennen um sie in Rede- und Gesprächssituationen nutzen zu können. Theoretische Modelle werden mit vielen Praxisübungen kombiniert. Neben Stimm-, Körper- und Improvisationsübungen bedeutet rhetorisches Lernen in diesen zwei Tagen auch, das eigene Selbstbewusstsein zu stärken. Übungen vor der Videokamera bieten die Chance, sich vor der Gruppe als solidarischem Publikum auszuprobieren.
Ort: DJH-Jugendherberge, Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg 1, 30169 Hannover
Info: https://tinyurl.com/yyljacv6

BILDUNGSREISE

in das Baskenland
04. bis 08. Oktober (Zarautz)

Im Baskenland gibt es seit bald 40 Jahren »munizipalistische« Erfahrungen: Aus der linken Unabhängigkeitsbewegung heraus hat man kontinuierlich versucht, Basisbewegungen zu stärken und alternative Institutionen vor Ort aufzubauen. Bürgermeister*innen haben mit Dorfversammlungen und Nachbarschaftsorganisationen regiert, linke Stadtverwaltungen haben selbstverwaltete Zentren, Wohnprojekte und Genossenschaften angeschoben. Die Erfahrungen dieser linken Kommunalpolitik waren sehr unterschiedlich, aber viele kleine und mittlere Gemeinden des Baskenlands werden seit Jahrzehnten von linken Bürger*innen-Listen regiert. Auf der Reise werden wir soziale Zentren, Nachbarschaftsorganisationen, Genossenschaften und Kulturvereine besuchen, aber auch Bürgermeister*innen und Gemeinderät*innen treffen. Im Mittelpunkt stehen Fragen wie: Auf welche Weise können Stadtregierungen Partizipation und Selbstverwaltung die Bevölkerung stärken? Gibt es Ansätze für eine alternative Wirtschaftspolitik? Wo sind die Grenzen institutioneller Politik?
Ort: 20800 Zarautz (Baskenland)
Info: https://tinyurl.com/yy34z78r