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Termine

AKG JAHRESTAGUNG

Kritische Gesellschaftsforschung zwischen Utopie und Dystopie
05. – 07. März (Kassel)

In den letzten zehn Jahren entfaltete sich weltweit ein neuer Zyklus autoritärer, antidemokratischer, neoliberaler, rechtskonservativ bis völkisch orientierter gesellschaftlicher Dynamik.

Für kritische Gesellschaftswissenschaftler*innen, Gewerkschafter*innen, Engagierte in Bewegungen stellen sich verstärkt Fragen nach den Ursachen dieser Entwicklungen sowie nach Handlungsperspektiven. Die »Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung (AkG) « sieht sich als einen Ort, um diese oft vereinzelt geführten Debatten zusammenzuführen, weiterzudenken und theoretisch auf den Begriff zu bringen. Statt durch eine vorgegebene thematische Klammer wird die Konferenz durch die Schnittpunkte der AkG-Mitglieder in ihrer Arbeit und Forschung zusammengehalten.
Ort: Universität Kassel
Info: https://akg-online.org/tagungen/kritische-gesellschaftsforschung-zwischen-utopie-und-dystopie-akg-jahrestagung-maerz-2020

KONFERENZ

Die Zukunft in der wir leben wollen?!
05 – 07. März (Frankfurt/Main)

Inzwischen haben digitale Transformationen in nahezu allen Lebensbereichen bereits stattgefunden und sind normal geworden. Doch während »die Digitalisierung« normal geworden ist, sind ihre Auswirkungen für jede*n Einzelne*n als Individuum, als Teil von Gruppen, als Teil der Gesellschaft sehr unterschiedlich. Erleichtern digitale Technologien einerseits Arbeitsabläufe, machen sie andere Arbeiten obsolet. Wie verändert sich die Arbeitswelt und kann der Wandel nachhaltig gestaltet werden? Sind neue (ethische) Rahmungen für den digitalen Raum, für digitale Technologien nötig? Auf der Konferenz soll diesen Fragestellungen nachgegangen und kritisch über Möglichkeiten, Chancen und Herausforderungen diskutiert werden. Neben der theoretischen Auseinandersetzung in verschiedenen Fachpodien wird auch eine praktische Auseinandersetzung mit den Themen und Fragestellungen rund um digitale Transformationen möglich sein. In einer Reihe von Workshops soll ausprobiert, diskutiert und erfahrbar gemacht werden, wie mit neuen Technologien umgegangen werden kann.
Ort: Waldschmidtstraße 4, 60316 Frankfurt am Main
Info: http://www.bpb.de/veranstaltungen/format/kongress-tagung/292686/die-zukunft-in-der-wir-leben-wollen

FRÜHLINGSCAMP

im Waldgarten
15. – 25. März (Verden)

Der Frühling kommt näher und macht Lust, wieder Zeit im Garten zu verbringen! Es ist auch ein guter Zeitpunkt um das Allmende Waldgartenprojekt kennenzulernen. In der Natur fängt so einiges an, sich zu regen, also wird es reichlich zu tun geben: Pflanzen, Säen, Sensen, Gehölzarbeiten, … . Außerdem wird es einen Veredelungsworkshop geben! In der gemeinsamen Arbeit kann Mensch sich gärtnerisch erproben sowie von- und miteinander lernen. Daneben bleibt noch viel Zeit für Austausch, Diskussionen, Kochen und Abhängen. Die Veranstalter*innen freuen sich über den Besuch von Interessierten, gärtnerisch (noch) Unerfahrenen, über Herzblutgärtner*innen, alte Bekannte und neue Gesichter!
Ort: Allmende e.V. Artilleriestr.6, 27283 Verden
Info: http://allmende.bplaced.net/fruhlungscamp-spring-gathering-15-25-march/

KINO

Filmtage zum Recht auf Nahrung
12. – 15. März 2020 (Wien)

Die Filmtage »Hunger.Macht.Profite.10« informieren, analysieren und zeigen Alternativen auf. Mittels gesellschafts- und wirtschaftspolitischer Dokumentarfilme zu Ernährung und globalisierter Landwirtschaft werden strukturelle Ursachen von Hunger, Unter- und Mangelernährung, das

Menschenrecht auf Nahrung und Ernährungssouveränität in verschiedenen Kontexten aufgegriffen.
Ort: ÖBV – Via Campesina Austria, Schwarzspanierstraße 15/3/1, 1090 Wien
Info: https://www.viacampesina.at

»Radical Resilience«
20. März, 18:00 (Potsdam)

Ein Film über nachhaltigen Aktivismus
Wieso verlassen so viele Menschen unsere Bewegungen? Was hat das mit uns selbst zu tun und was damit, wie unsere Gruppen funktionieren? Wie können wir unsere Bewegungen nachhaltiger und inklusiver gestalten und tiefergehenden Wandel bewirken? Menschen aus verschiedenen Kontexten und Bewegungen teilen ihre Erfahrungen und Strategien. Mehrsprachig mit deutschen Untertiteln.
Ort: Studentisches Kulturzentrum, Hermann Elflein Str. 10, 14467 Potsdam
Info: https://radicalresilience.noblogs.org

»Broken«
21. März, 17:00 Uhr (Kernen)

Mohammed Alatars Film betrachtet den Bau der Mauer zwischen Israel und den besetzten Gebieten aus der Perspektive des Völkerrechts. Er zeichnet Einzelporträts der Richter, die Entscheidung fällten, dass der Bau gegen internationales Recht verstößt.
Ort: Museum unter der Yburg, Hindenburgstr. 24, 71394 Kernen/Remstal
Infos: https://allmende-stetten.de/veranstaltungen

THEATER

»Wie geht es weiter – Die gelähmte Zivilgesellschaft«
16. März, 19:30 Uhr (Wien)

Theatermacher Martin Gruber und sein mehrfach ausgezeichnetes »aktionstheater ensemble« skizzieren darin eine Gesellschaft zwischen Sattheit und Prekariat, deren Leidensdruck noch zu gering ist, um gegen einen gefährlich infantilen Rechtspopulismus und Nationalismus aufzubegehren. Eine Gesellschaft, die das Opponieren den Kids von »Fridays for future« überlässt. Ausgangspunkt für diese Produktion war einmal mehr der politische Status Quo in Österreich und Europa: Neoliberale Politstrateg*innen und rechtspopulistische Demagog*innen haben sich als Heilsbringer*innen in Stellung gebracht und die sogenannte Zivilgesellschaft scheint im Tiefschlaf zu versinken. So weit, so bekannt. Basierend auf der dem »aktionstheater ensemble« eigenen Arbeitsweise, beginnen die Akteur*innen beim einzelnen Individuum, bei sich, bei ihrer eigenen Unfähigkeit. Es wird versucht, der um sich greifenden Lethargie durch eine gnadenlose Innenschau der Mitwirkenden sowie durch Recherche im direkten und erweiterten sozialen Umfeld auf den Grund zu gehen. Martin Gruber wühlt mit seinem Theaterstück genussvoll in den Untiefen der österreichischen Seele und entwirft ein aberwitziges Politik-Panoptikum.
Ort: WERK X, Oswaldgasse 35A, 1120 Wien
Info: https://werk-x.at/premieren/wie-geht-es-weiter-30-jahre-aktionstheater-ensemble/

VORTRAG

Einführung in das Konzept von Sozialer Ökologie
17. März, 19:00 Uhr (Berlin)

Murray Bookchin war einer der wichtigsten Vordenker einer sozialen Ökologie in den 1960-er Jahren, einer Sicht der Ökologie, die neben den Naturaspekten auch immer die Gesellschaft und die gesellschaftlichen Verhältnisse in seine Analysen einbezog. Im Vortrag wird die Philosophie Murray Bookchins vorgestellt und in Bezug auf dessen Aktualität thematisiert.
Ort: VHS Pankow, Schulstraße 29, 13187 Berlin
Info: https://www.vhsit.berlin.de/VHSKURSE/BusinessPages/CourseDetail.aspx?id=553437

»Konflikt Israel/Palästina – gibt es eine gerechte Lösung?«
22. März, 11:00 Uhr (Kernen)

Der israel-palästinensische Konflikt verschärft sich gegenwärtig fast im Wochenrhythmus. Mit dem Bau einer Mauer, der Zerstörung palästinensischer Häuser und der verstärkten Besiedlung besetzter Gebiete sowie ihrer (geplanten) Eingliederung ins israelische Staatsgebiet schafft die israelische Regierung immer mehr Fakten, die einen palästinensischen Staat verunmöglichen.
Andreas Zumach war früher Sprecher der bundesweiten Friedensbewegung. Seit Jahrzehnten ist er internationaler Korrespondent der taz bei der UNO in Genf und ist inzwischen als weltweiter Experte für die Ursachen der Kriege und Konfliktherde in aller Welt und für die Entwicklung des Völkerrechts bekannt und schrieb darüber zahlreiche Bücher.
Ort: Museum unter der Yburg, Hindenburgstr. 24, 71394 Kernen/Remstal
Infos: https://allmende-stetten.de/veranstaltungen

MIETENDEMO

Housing Action Day 2020
28. März (Europaweit)

Immer mehr teure Neubauwohnungen treiben die Mietpreise in die Höhe, der Bestand an Sozialwohnungen nimmt stetig ab. Das »Aktionsbündnis gegen Mietenwahnsinn und Verdrängung«, ein bundesweiter Zusammenschluss von Mieter*inneninitiativen und Recht auf Stadt-Gruppen, ruft dazu auf, sich in möglichst vielen deutschen Städten am internationalen »Housing Action Day« zu beteiligen. Unter dem Motto »Wohnen für Menschen statt für Profite!« werden an diesem Tag in ganz Europa Initiativen und Gruppen gegen steigende Mieten, Verdrängungsprozesse und Zwangsräumungen auf die Straße gehen. Neben dem Protest gegen die herrschende Wohnungspolitik sollen dabei auch solidarische Alternativen sichtbar gemacht werden.
Orte: Berlin, Frankfurt, Hamburg, Köln, Leibzig, München, Stuttgart und überall.
Info: www.housing-action-day.net

SOLIDARISCH WIRTSCHAFTEN

Lehrgang in 4 Modulen
23. April – November (Wien – Friesach – Innsbruck)

Ihr habt eine Idee und überlegt die Gründung einer solidar-ökonomischen Initiative? Es gibt schon einen Betrieb und es besteht Veränderungsbedarf? Sie suchen eine Alternative zum Ein-Personen-Unternehmen? Der Lehrgang richtet sich an Personen und Gruppen, die alternativ wirtschaften möchten. Er bietet Anregungen und Werkzeuge für den Aufbau und die Veränderung von solidar-ökonomischen Betrieben und Initiativen.
Info: https://www.ksoe.at/solidarischwirtschaften

GEMEINSCHAFT

Interkommune-Seminar
30. April – 03. Mai (Oberkaufungen)

Ihr habt Interesse an Kommune, könnt euch aber noch nicht so richtig vorstellen, wie das Leben in Kommune aussieht? Ihr wollt in eine Gemeinschaft einsteigen oder selbst eine Kommune gründen? Ihr wollt euch informieren über gemeinsame Ökonomie und Entscheidungen im Konsens? Ihr wollt euch mit Menschen austauschen, die in Kommune leben oder darüber nachdenken?

In dem Seminar werden unter anderem die Themen: Gemeinsame Ökonomie, Konsens, Ökologie, Soziales & Kommunikation, Arbeit bzw. Tätig sein sowie unser linkes Politikverständnis behandelt. In Workshops geben Kommunard*innen ihre Erfahrungen weiter und stehen für eure Fragen zur Verfügung.
Ort: Lossehof, Oberkaufungen
und vom 15. – 18. Oktober bei: Lebensbogen, Zierenberg
Info: https://www.kommuja.de/interkommune-seminar-in-der-region-kassel-2020/

ISO KONFERENZ

Wege aus der Klimakrise zu einem ökologischen Sozialismus
09. – 10. Mai (Köln)

Es wird immer offensichtlicher, dass innerhalb der bestehenden Verhältnisse keine zufriedenstellenden Lösungen erreicht werden können. Deshalb ist es höchste Zeit, die Parole »System Change not Climate Change« gemeinsam konkreter zu machen. Zu diesem Prozess soll die Ökosozialistische Konferenz beitragen. Wichtigen Fragen wie: Kann denn eine Wirtschaftsordnung, in der allein die Vermehrung von Kapital der Zweck des gesellschaftlichen Handelns ist, nicht aber die Befriedigung menschlicher Bedürfnisse und ein nachhaltiger Stoffwechsel mit der Natur, überhaupt den notwendigen Wandel schaffen? Ist die Überwindung der kapitalistischen Wirtschaftsweise eine notwendige Voraussetzung, damit die Rettung des Weltklimas gelingen kann? Wie gelangen wir zu einer befreiten Gesellschaft? will auf dieser Konferenz nachgegangen werden. Aktive aus verschiedenen politischen Bewegungen, Umweltverbänden und der Klimagerechtigkeitsbewegung sind herzlich eingeladen!
Ort: Naturfreundehaus Kalk, Kapellenstraße 9A, 51103 Köln
Info: https://intersoz.org/oekosozialistische-konferenz/

SEMINAR

Menschenrechtsbeobachtung
14. – 17. Mai (bei Kassel)
18. – 21. Juni

Das CAREA Vorbereitungsseminar für die Menschenrechtsbeobachtung in Chiapas/Mexiko, findet in Zusammenarbeit mit der Heinrich Böll Stiftung Rheinland-Pfalz statt. Methodisch vielfältig wird sich mit Themen wie Geschichte und Politik Mexikos, Menschenrechte, aktuelle Situation in Chiapas, Aufgaben von Beobachter*innen beschäftigt.
Ort: Ein Seminarhaus bei Kassel
Info: www.carea-menschenrechte.de

KONFERENZ

Degrowth Vienna 2020
29. Mai – 01. Juni (Wien)

Die Konferenz wird sich ausdrücklich auf die Erforschung von Strategien für eine Degrowth-Transformation konzentrieren und die Strategieentwicklung zwischen Wissenschaftler*innen, Praktiker*innen und Aktivist*innen unterstützen. Die teilnehmenden Künstler*innen, Aktivist*innen, zivilgesellschaftliche Akteur*innen und Wissenschaftler*innen, wollen an den vier Tagen verschiedene Arten von vorhandenem Wissen integrieren und vielversprechende Ansätze erarbeiten, um unsere Gesellschaft und Wirtschaftsweise auf sozial gerechte und ökologisch tragfähige Weise zu transformieren. Die Konferenz ist partizipativ angelegt, einschließlich eines gründlichen Dokumentationsprozesses, der konkrete Ergebnisse für die Degrowth-Bewegung und die Forschung liefert.
Ort: Altes AKH, Spitalgasse 2, 1090 Wien
Info: https://www.degrowthvienna2020.org/

Für eine ökosozialistische Strömung in der Klimabewegung
26. – 28. Juni (Basel)

Die beiden ökosozialistischen Organisationen »Bewegung für den Sozialismus (BFS-MPS) « und »solidaritéS« laden zu einer internationalen Konferenz ein. Die Einladung ist an alle Personen, Strömungen und Organisationen in der Klimabewegung, in der Arbeiter*innenbewegung und in anderen sozialen Bewegungen gerichtet, die überzeugt sind, dass sich die großen gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen nur durch einen Bruch mit dem Kapitalismus lösen lassen. Mit dieser Konferenz soll zu einer strategischen Klärung und zum Aufbau einer handlungsfähigen, ökosozialistischen Strömung beigetragen werden.
Ort: Byfangweg 6, 4051 Basel
Info: https://eco-soc.net/