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Termine

ANTIFASCHISMUS

Warum gibt es heute eine solche Rechtsentwicklung in Deutschland?

Woher kommt die Neue Rechte?
14. Februar, 19:30 Uhr (Hamburg)

Der Historiker Dr. Volker Weiß erläutert in seinem Vortrag, auf welche Traditionen sich die Neuen Rechten beziehen, wie diese das nationalistische Denken wieder aufleben lassen und wie es dazu kommt, dass rechte Parolen in der Gesellschaft wieder hoffähig werden. Er zeigt die Kontinuitäten der Rechtsentwicklung der Gesellschaft auf, und welche Handlungsmöglichkeiten wir haben, um dieser Entwicklung entgegen zu wirken.
Ort: Bürgerhaus Barmbek, Lorichstraße 28a, 22307 Hamburg
Info: https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/OTXBW/warum-gibt-es-heute-eine-solche-rechtsentwicklung-in-deutschland-woher-kommt-die-neue-rechte/

STRASSENLEBEN

Ein Stadtrundgang mit Wohnungslosen
22. Februar, 15:00 Uhr (Düsseldorf)

Düsseldorf aus einer anderen Perspektive – Eine circa zweistündige alternative Stadtführung. Wo übernachten Wohnungslose? Wie strukturiert man seinen Tag, wenn man keine Wohnung hat? Wo befinden sich Anlaufstellen? Was zeichnet einen guten Verkaufsplatz aus? Was bedeutet das Thema Sucht in diesen Zusammenhängen? Die Stadtführer*innen, die Expert*innen dieser Lebenswelt sind, zeigen Interessierten ihre Orte. »Strassenleben« soll das Verständnis für Wohnungslosigkeit und Armut stärken und zeigt, dass Düsseldorf nicht nur eine Stadt der Reichen ist, sondern eine Stadt der starken Kontraste.
Ort: Höhenstraße 51, 40227 Düsseldorf
Info: www.strassenleben.org

KONGRESS

Reclaim Democracy – Reclaim the Future
27. – 29. Februar (Zürich)

Der Kongress dient der Diskussion und der Vernetzung all jener, die die Tragfähigkeit unserer Demokratie stärken wollen und sich für ein Gutes Leben für alle einsetzen. Es gilt die Dominanz der Konzerne und der Banken zu überwinden, Kooperation über Konkurrenz zu stellen, das Internet für weltweite, offene demokratische Prozesse im Interesse Aller zu sichern. Ein Bemühen um Fakten und akkurate Analysen des Wirklichen, System Change, not Climate Change und wie soll weiterhin der nötige Druck aufgebaut werden.
Ort: Rote Fabrik, Seestrasse 395, 8038 Zürich
Info: http://www.reclaim-democracy.org/

KONFERENZ

Die Zukunft in der wir leben wollen?!
05 – 07. März (Frankfurt/Main)

Inzwischen haben digitale Transformationen in nahezu allen Lebensbereichen bereits stattgefunden und sind normal geworden. Doch während »die Digitalisierung« normal geworden ist, sind ihre Auswirkungen für jede*n Einzelne*n als Individuum, als Teil von Gruppen, als Teil der Gesellschaft sehr unterschiedlich. Erleichtern digitale Technologien einerseits Arbeitsabläufe, machen sie andere Arbeiten obsolet. Wie verändert sich die Arbeitswelt und kann der Wandel nachhaltig gestaltet werden? Sind neue (ethische) Rahmungen für den digitalen Raum, für digitale Technologien nötig? Auf der Konferenz soll diesen Fragestellungen nachgegangen und kritisch über Möglichkeiten, Chancen und Herausforderungen diskutiert werden. Neben der theoretischen Auseinandersetzung in verschiedenen Fachpodien wird auch eine praktische Auseinandersetzung mit den Themen und Fragestellungen rund um digitale Transformationen möglich sein. In einer Reihe von Workshops soll ausprobiert, diskutiert und erfahrbar gemacht werden, wie mit neuen Technologien umgegangen werden kann.
Ort: Waldschmidtstraße 4, 60316 Frankfurt am Main
Info: http://www.bpb.de/veranstaltungen/format/kongress-tagung/292686/die-zukunft-in-der-wir-leben-wollen

KINO

Filmtage zum Recht auf Nahrung
12. – 15. März 2020 (Wien)

Die Filmtage »Hunger.Macht.Profite.10« informieren, analysieren und zeigen Alternativen auf. Mittels gesellschafts- und wirtschaftspolitischer Dokumentarfilme zu Ernährung und globalisierter Landwirtschaft werden strukturelle Ursachen von Hunger, Unter- und Mangelernährung, das

Menschenrecht auf Nahrung und Ernährungssouveränität in verschiedenen Kontexten aufgegriffen.
Ort: ÖBV – Via Campesina Austria, Schwarzspanierstraße 15/3/1, 1090 Wien
Info: https://www.viacampesina.at

»Broken«
21. März, 17:00 Uhr (Kernen)

Mohammed Alatars Film betrachtet den Bau der Mauer zwischen Israel und den besetzten Gebieten aus der Perspektive des Völkerrechts. Er zeichnet Einzelporträts der Richter, die Entscheidung fällten, dass der Bau gegen internationales Recht verstößt.
Ort: Museum unter der Yburg, Hindenburgstr. 24, 71394 Kernen/Remstal
Infos: https://allmende-stetten.de/veranstaltungen

THEATER

»Wie geht es weiter – Die gelähmte Zivilgesellschaft«
16. März, 19:30 Uhr (Wien)

Theatermacher Martin Gruber und sein mehrfach ausgezeichnetes »aktionstheater ensemble« skizzieren darin eine Gesellschaft zwischen Sattheit und Prekariat, deren Leidensdruck noch zu gering ist, um gegen einen gefährlich infantilen Rechtspopulismus und Nationalismus aufzubegehren. Eine Gesellschaft, die das Opponieren den Kids von »Fridays for future« überlässt. Ausgangspunkt für diese Produktion war einmal mehr der politische Status Quo in Österreich und Europa: Neoliberale Politstrateg*innen und rechtspopulistische Demagog*innen haben sich als Heilsbringer*innen in Stellung gebracht und die sogenannte Zivilgesellschaft scheint im Tiefschlaf zu versinken. So weit, so bekannt. Basierend auf der dem »aktionstheater ensemble« eigenen Arbeitsweise, beginnen die Akteur*innen beim einzelnen Individuum, bei sich, bei ihrer eigenen Unfähigkeit. Es wird versucht, der um sich greifenden Lethargie durch eine gnadenlose Innenschau der Mitwirkenden sowie durch Recherche im direkten und erweiterten sozialen Umfeld auf den Grund zu gehen. Martin Gruber wühlt mit seinem Theaterstück genussvoll in den Untiefen der österreichischen Seele und entwirft ein aberwitziges Politik-Panoptikum.
Ort: WERK X, Oswaldgasse 35A, 1120 Wien
Info: https://werk-x.at/premieren/wie-geht-es-weiter-30-jahre-aktionstheater-ensemble/

VORTRAG

Einführung in das Konzept von Sozialer Ökologie
17. März, 19:00 Uhr (Berlin)

Murray Bookchin war einer der wichtigsten Vordenker einer sozialen Ökologie in den 1960-er Jahren, einer Sicht der Ökologie, die neben den Naturaspekten auch immer die Gesellschaft und die gesellschaftlichen Verhältnisse in seine Analysen einbezog. Im Vortrag wird die Philosophie Murray Bookchins vorgestellt und in Bezug auf dessen Aktualität thematisiert.
Ort: VHS Pankow, Schulstraße 29, 13187 Berlin
Info: https://www.vhsit.berlin.de/VHSKURSE/BusinessPages/CourseDetail.aspx?id=553437

»Konflikt Israel/Palästina – gibt es eine gerechte Lösung?«
22. März, 11:00 Uhr (Kernen)

Der israel-palästinensische Konflikt verschärft sich gegenwärtig fast im Wochenrhythmus. Mit dem Bau einer Mauer, der Zerstörung palästinensischer Häuser und der verstärkten Besiedlung besetzter Gebiete sowie ihrer (geplanten) Eingliederung ins israelische Staatsgebiet schafft die israelische Regierung immer mehr Fakten, die einen palästinensischen Staat verunmöglichen.
Andreas Zumach war früher Sprecher der bundesweiten Friedensbewegung. Seit Jahrzehnten ist er internationaler Korrespondent der taz bei der UNO in Genf und ist inzwischen als weltweiter Experte für die Ursachen der Kriege und Konfliktherde in aller Welt und für die Entwicklung des Völkerrechts bekannt und schrieb darüber zahlreiche Bücher.
Ort: Museum unter der Yburg, Hindenburgstr. 24, 71394 Kernen/Remstal
Infos: https://allmende-stetten.de/veranstaltungen

MIETENDEMO

Housing Action Day 2020
28. März (Europaweit)

Immer mehr teure Neubauwohnungen treiben die Mietpreise in die Höhe, der Bestand an Sozialwohnungen nimmt stetig ab. Das »Aktionsbündnis gegen Mietenwahnsinn und Verdrängung«, ein bundesweiter Zusammenschluss von Mieter*inneninitiativen und Recht auf Stadt-Gruppen, ruft dazu auf, sich in möglichst vielen deutschen Städten am internationalen »Housing Action Day« zu beteiligen. Unter dem Motto »Wohnen für Menschen statt für Profite!« werden an diesem Tag in ganz Europa Initiativen und Gruppen gegen steigende Mieten, Verdrängungsprozesse und Zwangsräumungen auf die Straße gehen. Neben dem Protest gegen die herrschende Wohnungspolitik sollen dabei auch solidarische Alternativen sichtbar gemacht werden.
Orte: Berlin, Frankfurt, Hamburg, Köln, Leibzig, München, Stuttgart und überall.
Info: www.housing-action-day.net

SOLIDARISCH WIRTSCHAFTEN

Lehrgang in 4 Modulen
23. April – November (Wien – Friesach – Innsbruck)

Ihr habt eine Idee und überlegt die Gründung einer solidar-ökonomischen Initiative? Es gibt schon einen Betrieb und es besteht Veränderungsbedarf? Sie suchen eine Alternative zum Ein-Personen-Unternehmen? Der Lehrgang richtet sich an Personen und Gruppen, die alternativ wirtschaften möchten. Er bietet Anregungen und Werkzeuge für den Aufbau und die Veränderung von solidar-ökonomischen Betrieben und Initiativen.
Info: https://www.ksoe.at/solidarischwirtschaften

GEMEINSCHAFT

Interkommune-Seminar
30. April – 03. Mai (Oberkaufungen)

Ihr habt Interesse an Kommune, könnt euch aber noch nicht so richtig vorstellen, wie das Leben in Kommune aussieht? Ihr wollt in eine Gemeinschaft einsteigen oder selbst eine Kommune gründen? Ihr wollt euch informieren über gemeinsame Ökonomie und Entscheidungen im Konsens? Ihr wollt euch mit Menschen austauschen, die in Kommune leben oder darüber nachdenken?

In dem Seminar werden unter anderem die Themen: Gemeinsame Ökonomie, Konsens, Ökologie, Soziales & Kommunikation, Arbeit bzw. Tätig sein sowie unser linkes Politikverständnis behandelt. In Workshops geben Kommunard*innen ihre Erfahrungen weiter und stehen für eure Fragen zur Verfügung.
Ort: Lossehof, Oberkaufungen
und vom 15. – 18. Oktober bei: Lebensbogen, Zierenberg
Info: https://www.kommuja.de/interkommune-seminar-in-der-region-kassel-2020/

KONFERENZ

Degrowth Vienna 2020
29. Mai – 01. Juni (Wien)

Die Konferenz wird sich ausdrücklich auf die Erforschung von Strategien für eine Degrowth-Transformation konzentrieren und die Strategieentwicklung zwischen Wissenschaftler*innen, Praktiker*innen und Aktivist*innen unterstützen. Die teilnehmenden Künstler*innen, Aktivist*innen, zivilgesellschaftliche Akteur*innen und Wissenschaftler*innen, wollen an den vier Tagen verschiedene Arten von vorhandenem Wissen integrieren und vielversprechende Ansätze erarbeiten, um unsere Gesellschaft und Wirtschaftsweise auf sozial gerechte und ökologisch tragfähige Weise zu transformieren. Die Konferenz ist partizipativ angelegt, einschließlich eines gründlichen Dokumentationsprozesses, der konkrete Ergebnisse für die Degrowth-Bewegung und die Forschung liefert.
Ort: Altes AKH, Spitalgasse 2, 1090 Wien
Info: https://www.degrowthvienna2020.org/