Aktion 2020: Die Sahelzone wird grün

Liebe Leser*innen,

seit Jahrzehnten entsteht eine große grüne Wand in der dürren Sahelzone Afrikas. Mit vielen Bäumen, Büschen und Regeneration der Savanne soll diese einmal zu einem gewaltigen Schutz gegen die Ausbreitung der Sahara werden, inzwischen ebenso den Folgen der Erwärmung durch den Klimawandel entgegenwirken. Die Great-Green-Wall-Initiative ist ein riesiges Puzzle von vielen Bäuer*innen und örtlichen Initiative, koordiniert durch die Afrikanische Union. Begonnen hatten einzelne Bäuer*innen, die mit traditionellen Mitteln und eigens ersonnenen Methoden widererwartend erfolgreich wiederbegrünt hatten. Die Saat der Pionier*innen wuchs, immer mehr nahmen teil, auch mit sogenannten modernen Methoden. Heute machen ein Vielzahl von Gemeinden über alle Grenzen hinweg mit beim Neuaufbau ihrer Lebensgrundlagen. Viel wurde erreicht, aber es gab auch viele Misserfolge bei der schwierigen Mission. Heute steht eine Auswertung an, mit dem Ziel, das Positive weiterzuverbreiten.

Unsere Sahelzone in den Metropolen sind die Städte und Großstädte. Entgrünt können die vielen Menschen dort nur noch von außen ernährt werden. Deren Hunger nach Nahrung schafft Monokultur und Vernichtung von Lebensgrundlagen in allen Regionen der Welt. Der Transport der täglichen Gigatonnen frisst das »Klima« auf. Auch hier beginnen Pionier*innen damit, die Städte durch mehr Grün und andere Methoden hitzeerträglicher zu machen. Andere haben mit der Umsetzung einer »essbaren« Stadt begonnen. Wir könnten eine Great-Green-Town-Initiative starten und die Afrikanische Union um deren Koordination bitten.

Unsere Great-CONTRASTE-Initiative müssen wir allerdings selbst auf die Beine stellen. Da stehen wir inzwischen gar nicht so schlecht da, weil wieder engagierte Menschen im letzten Monat zur Aktion 2020 mit 961,49 Euro beigetragen haben. Vielen Dank. Hurra, nun brauchen wir nur noch 4.491,01 Euro bis zum Ziel. Weiter so, und der Drops ist bald schon gelutscht!

Bei der Abo-Entwicklung gab es bis zum 15. Januar zwei Kündigungen, auch ein Förderabo weniger ist zu vermelden. Bei den Neuabos war leider Flaute.

Gerne würdigen wir unsere Spender*innen durch Namensnennung, schreibt dazu bitte im Verwendungszweck »Name ja« oder sendet eine E-Mail an abos@contraste.org.

Aus der CONTRASTE-Redaktion grüßt
Heinz Weinhausen