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Tagungen, Seminare, Treffen...ALTERNATIVE ÖKONOMIELOS GEHT’S 2009... und es geht wieder los. Pfingsten 2009 (29.5. bis 2.6.2009) findet das siebte Los Geht’s statt. Veranstaltet und getragen vom Netzwerk der politischen Kommunen. Veranstaltungsort wird vermutlich Stauffenberg-Escherode (Nähe Kassel) sein. Für mehr Infos: www.kommuja.de
SOLIDARISCHE ÖKONOMIEAufruf zur Mitgestaltung des Kongresses »Solidarische Ökonomie«, WienVon 20.-22.2.2009 findet in Wien der Kongress »Solidarische Ökonomie« statt. Alle sind eingeladen, workshops, offene Diskussionsrunden, Filme, Performances etc. einzubringen. Rückmeldungen sind bis 17.10.2008 erbeten. Ziel des Kongresses ist:
Das Verständnis von Solidarökonomie soll dabei breit angelegt werden – also bezogen auf Solidarität als gegenseitige Unterstützung und eine Ökonomie, die sich an den menschlichen Bedürfnissen orientiert und nicht umgekehrt. Der Begriff soll bewusst nicht eng geführt werden und es soll Platz für unterschiedliche Konzeptionen und Ansätze sein sowie für kontroversielle Disussionen. Dabei geht es um Kritik der Geschlechterverhältnisse, Kapitalismus, Zerstörung natürlicher Lebensräume genauso wie um den selbstreflexiven Blick auf solidarökonomische Projekte wie: selbstverwaltete Räume und Betriebe, alte und neue Genossenschaften, solidarische und interkulturelle Gärten etc. Unser Konsens gilt egalitären, partizipativen und unhierarchischen Formen und Prinzipien der Solidarischen Ökonomie, die wir auch in Vorbereitung und Ablauf des Kongresses leben wollen. Daraus ergab sich für die geplante Kongressstruktur:
Welche Angebote von VeranstalterInnen es schon gibt, ist zu sehen auf www.solidarische-oekonomie.at. Bitte ggf. zwecks Koordination mit anderen in Kontakt treten und Eure/Deine Angebote auf der website eintragen! Ausführlichere Informationen, Zeitstruktur des Kongresses und Anmeldung von Beiträgen zum Kongress: www.solidarische-oekonomie.at
ANARCHISMUSAufruf zum Anarchistischen Kongress – Ostern 2009Anarchismus im 21. Jahrhundert – Anarchie organisieren Wieso ist es heute einfacher, das Ende der Welt zu denken als das Ende des Kapitalismus? Statt des Weltuntergangs wollen wir lieber die Transformation zu einer freien und solidarischen Gesellschaft. Welche umsetzbaren Ideen liefert dafür der Anarchismus? Welche praktischen Ansätze werden schon umgesetzt und gelebt? Mit welchen gegenläufigen Aktivitäten müssen wir gleichwohl rechnen? Wir möchten mit euch einen anarchistischen Kongress veranstalten, um uns auszutauschen sowie Ideen und Ansätze zu entwickeln, wie Anarchie im 21. Jahrhundert verwirklicht werden könnte. Gemeinsam wollen wir an einer Verschmelzung aus Theorien und praktischen Handlungen basteln, für den globalen Alltag genauso wie für die lokale Utopie. Außerdem wollen wir Anknüpfungspunkte finden, sowohl persönlich durch Vernetzung als auch inhaltlich für unser Leben und unser politisches Handeln nach dem Kongress. Um diesen Zielen näher zu kommen, soll der Kongress Raum und Zeit für Workshops, Vorträge und Diskussionen sowie reichlich »Open Space« schaffen. Im vollen Bewusstsein unserer eigenen Verstrickung in die vielfältigen Herrschaftsformen, bei Anerkennung unserer Individualität, erhoffen wir uns durch den Kongress einen Bildungs-, Aktions- und Organisierungsschub für die anarchistische Bewegung und darüber hinaus. Neben einem regen Austausch untereinander hoffen wir auch durch eine positive Öffentlichkeitswirkung des Kongresses den Begriff »Anarchie« wieder positiv zu besetzen. Schließlich geht es darum, Handlungsalternativen (weiter) zu entwickeln, die helfen, die Verhältnisse zu transformieren. Zitat: »Anarchie ist das Ideal der Herrschaftsfreiheit, Anarchismus oder ‘anarchistisch handeln’ eine Art, diesem Ideal näher zu kommen« (unbekannteR anarchistIn) Was passiert beim Kongress? Wir denken an – Open Space zu Zusammenarbeit und anderen Themen – Vorträge und Diskussion zu anarchistischen Organisationsformen, dem derzeitigen Stand des Anarchismus weltweit, verschiedenen Theorien (Postanarchismus etc.) – Eigenpräsentationen und Vernetzung anarchistischer Gruppen – Workshops zu Schwerpunkten anarchistischer Praxis: Wo können wir als AnarchistInnen in gesellschaftliche Zusammenhänge hineinwirken? (Arbeitskämpfe – Stadtentwicklung, Wohnraum, Gentrification – Gender/ Sexismus – Ökologie/Klima; Energie – Bildung – Kommuneprojekte – Militarisierung der Gesellschaft im inneren und äußeren, Grundrechteabbau – Zwangsanstalten wie z. B. Knast und Psychatrie, Zusammenarbeit mit anderen »herrschaftsfreien« antikapitalistischen AkteurInnen?) Darüber hinaus möchten wir ein anarchistisches Kulturprogramm für einen oder zwei Abende zusammenstellen. Wir möchten Euch einladen, den Kongress durch Beiträge, Workshops, die
Präsentation Eurer Gruppe und Vernetzung mit anderen zu einem Ausgangspunkt
für die weitere Organisierung der anarchistischen Kräfte zu gestalten. ANARCHIETAGE & BUCHMESSEVom 2. bis 7. Februar 2009 werden in Winterthur zum fünften Mal die »Anarchietage « stattfinden. Ohne falsche Bescheidenheit können wir sagen, dass diese Veranstaltungsreihe nicht nur der größte und wichtigste jährlich stattfindende libertäre Anlass in der Schweiz ist, sondern es auch international zu einiger Bekanntheit gebracht hat. Als Ergänzung wird am 31. Januar und 1. Februar 2009 eine libertäre Buchmesse stattfinden – unseres Wissens ein Novum in der Deutschschweiz. Während den letzten Jahren sind immer mehr solche Messen entstanden: in Bulgarien, England, Frankreich, Irland, Italien, Kanada, Kroatien, Mexiko, Portugal, Spanien... – nicht aber im deutschsprachigen Raum. Dabei gäbe es gute Gründe: Einerseits gibt es auch in Deutschland,
Österreich und der Schweiz durchaus ein anarchistisches Verlagswesen, das aber
trotz einem interessanten Programm ein Nischendasein führt. Andererseits zeigen
Erfahrungen aus anderen Ländern, dass solche Buchmessen ein Publikum weit über
die anarchistische Szene hinaus anziehen können, daneben sich aber auch
hervorragend als Treffpunkt der internationalen libertären Bewegung anbieten.
Durch die anschließenden Anarchietage, die auch diese Mal mit einem spannenden
Programm aufwarten werden, lohnt es sich zudem gleich doppelt, die Reise nach
Winterthur anzutreten. Kontakt: www.buechermesse.resistencia.ch
JUNGE LINKEVon Menschen und TierenWochenendseminar zur Auseinandersetzung mit dem politischen Veganismus Seit einigen Jahren gibt es in der linken Szene eine Strömung, die mit den Namen Tierrechts-, Tierbefreiungs- bzw. Antispeziesistische Bewegung bezeichnet werden kann. Die Vielfalt der Namen deutet schon an, dass es sich um eine heterogene Bewegung handelt, deren Mitglieder und Gruppen sich mit unterschiedlichen theoretischen Ansätzen dem hiesigen Verhältnis zwischen Mensch und Tier nähern, es kritisieren und verändern wollen. Ihr gemeinsames Ziel ist eine vegane Gesellschaft, über deren sonstige politische und ökonomische Ausgestaltung jedoch Uneinigkeit besteht. Wenn von anderen linken Gruppen daran Kritik geäußert wird, geht sie oft an den aktuellen Theorien dieser Bewegung vorbei oder ist einfach nur platt polemisch. Wir wollen in diesem Seminar unsere Analyse darüber vorstellen und mit Euch diskutieren, wie Kapitalismus und die politische Einrichtung unserer Gesellschaft sowohl mit der alltäglichen Benutzung von Menschen und von Tieren als auch mit den heutigen Bildern und Vorstellungen über Tiere und Menschen zusammenhängen. Auf dieser Grundlage wollen wir zusammen rechtstheoretische, soziologische, sowie durch die Kritische Theorie inspirierte Begründungen für die Forderung nach einer veganen Gesellschaft zur Kenntnis nehmen und differenziert kritisieren. Es soll auch darum gehen, ob bzw. an welchen Stellen diese Theorien umschlagen in eine Zustimmung zu den Prinzipien der heute herrschenden Verhältnisse, die den Lebensunterhalt und die Befriedigung der Bedürfnisse von Menschen systematisch von ihrem individuellen Erfolg in der ökonomischen Konkurrenz abhängig machen. (Wobei unserer Meinung nach die rücksichtslose Zurichtung und Nutzung all dessen, was zur »Natur« gezählt wird, eine weitere Konsequenz derselben Verhältnisse ist.) Außerdem sollen auch der Begriff »Speziesismus « sowie das Konzept »Unity
of Oppression« erläutert werden. Schon mal vorweg: Wir meinen begründen zu
können, warum sie weder zum Verständnis der Gesellschaft, noch zu deren Kritik
oder zur Begründung einer allgemeinverbindlichen Moral sinnvoll sind. Auch das
können gern Diskussionspunkte sein. Kurz gesagt: Es geht um die Frage, ob »die
Befreiung der nichtmenschlichen Tiere« wirklich ein (notwendiger) Schritt in
Richtung einer auch für Menschen besseren Gesellschaft ist. Chinas langer Marsch zur WeltmachtChina ist heute eine der Weltmächte – nicht nur ökonomisch, auch politisch und militärisch. Das stört den Westen mittlerweile: China ist verstärkt ins Kreuzfeuer der Kritik geraten. Es herrsche Kapitalismus in Reinform, China schotte sich ab und hielte sich nicht an Menschenrechts-, Sozial- und Umweltstandardsdie schließlich auch dazugehören und überhaupt ginge es nicht, dass eine Milliarde Chinesen alle ihr eigenes Auto wollten und womöglich bald auch kriegten. Wir wollen uns auf diesem Seminar mit der Geschichte und der Gegenwart des chinesischen Weltmachtprogramms beschäftigen und fragen, welche Rolle China heute in der Staatenkonkurrenz wirklich spielt und was (nicht) dran ist an der Kritik der hiesigen Kritiker. Warum ist vom chinesischen Kommunismus heute nur ein ganz normaler Nationalismus übrig geblieben? Warum jubeln heute bürgerliche Demokraten einem tibetischen Gottkönig zu, wenn er eine autoritär-kapitalistische Diktatur kritisiert? Schon Wilhelm II. warnte vor der »gelben Gefahr«; heute setzt der Spiegel die »gelben Spione« auf sein Titelbild – welche Sichtweise auf China und Chinesen gibt es im freien Westen? Termin: 30.1.-1.2.09 bei Berlin Marxismus-Leninismus an der MachtSieht mensch von den kümmerlichen Überresten in China, Nordkorea und Kuba ab, so fällt unmittelbar auf: Der real existierende Sozialismus gehört der Vergangenheit an. Und da landläufig vergangene Formen gesellschaftlichen Lebens gleichzeitig ein Beleg ihres notwendigen Endes sind, ist es ein leichtes, den Kapitalismus gegen alle linke Kritik mit einem kurzen Hinweis auf die Geschichte zu immunisieren. Die Unterstellung, aller Kommunismus müsse immer in Überwachungsstaat, Massenvernichtung und materiellem Elend enden, liegt da auch nicht mehr fern. Damit wird die Geschichte zum politischen Totschlagargument für alle, die es nicht besser wissen (wollen). Wer sich mit diesen Binsenweisheiten nicht zufrieden geben will oder seine eigene politische Position ständig durch diese scheinbar unwiderlegbaren Resultate des Geschichtsverlaufs angefochten sieht, sollte sich ein paar Gedanken mehr zu den historischen Formen des Kommunismus, ihren Inhalten und Bedingungen machen. Dass die Gründe seines Scheiterns bzw. der Verlauf seiner Entwicklung nicht nur in der so genannten Menschennatur zu finden sind, kann mensch – auch ohne Kommunist zu sein – zumindest vermuten. Was waren also die Ereignisse der Oktoberrevolution in Russland? Warum gelang
es Lenin und Konsorten in Russland das gesamte Land tatsächlich umzukrempeln?
War dabei der Tod von Millionen bereits in ihrem Programm angelegt oder schon
durch das Wesen des Kommunismus vorherbestimmt? Wie sah denn diese besondere
Planwirtschaft aus, die nicht nur, aber ganz schön viel Mangel produzierte? Und
in welchem Verhältnis stehen Theorie und Praxis des (ehemals) real
existierenden Sozialismus zu einer heutigen Kapitalismuskritik? Also, wenn Du
Lust hast, mit zu diskutieren: anmelden und vorbeischauen.
MEDIENGestalten mit Adobe InDesignPolitische Flugblätter, Broschüren, die Ortsvereinszeitung: Mit dem
Layoutprogramm InDesign kann man vorzeigbare Presseprodukte gestalten. Sie
lernen, Rahmen anzulegen, Bilder einzubinden und Layoutvorlagen zu verwenden.
Grundkenntnisse von Typografie und Design helfen beim Layout. Strategische Öffentlichkeitsarbeit für Vereine und VerbändeMedienseminar (Öffentlichkeitsarbeit I) Die strategische PR ist die bewusste, zielgerichtete und systematische
Gestaltung der Kommunikation mit lokalen und regionalen Dialoggruppen. Dabei
steht die positive Bestätigung und/oder Veränderung von Einstellungen (zu uns
und unseren Zielen) von wichtigen Zielgruppen im Vordergrund. Erfolgreiche
strategische PR bewegt Menschen, erzeugt Unterstützung und entfaltet Wirkung.
In diesem Seminar erarbeiten wir erste Ansätze für unsere PR-Konzeption:
Ziele, Dialoggruppen, Themen, Instrumente und Wege des erfolgreichen Dialogs
werden beschrieben und entwickelt. Für jeden Teilnehmer kann ein Laptop zur
Verfügung gestellt werden. Ein eigener Laptop kann gern mitgebracht
werden.
FRAUEN/LESBENAutonom-Feministisches FrauenLesben-TreffenAnknüpfend an das europaweite Frauen- LesbenTreffen in Freiburg/Deutschland zum Jahreswechsel 2008 organisieren wir ein nächstes Treffen. Wir wollen feministische FrauenLesben aus verschiedenen Ländern kennenlernen, die sich in unterschiedlichen Kämpfen gegen Sexismus, Rassismus, Homophobie, Kapitalismus, Faschismus, Patriarchat bewegen. Wir wollen uns zu radikal-feministischer Theorie und Praxis austauschen und gemeinsam Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten diskutieren. Zusätzlich wollen wir in Workshops unsere praktischen Fähigkeiten erweitern und Aktionen vor Ort setzen. Alle Teilnehmerinnen sind aufgefordert, sich aktiv einzubringen, sei das mit Workshops, Aktionen, Diskussionen vorbereiten, die eigenen Fähigkeiten weitergeben, mitdiskutieren, dolmetschen, kochen, putzen, etc. Selbstorganisierung heißt, dass wir als Frauen die Geschichte selbst in die Hand nehmen, um Solidarität, Freiheit und Gerechtigkeit für Frauen aufzubauen. Selbstorganisierung bedeutet, dass wir gemeinsam Strukturen im Kleinen und im Größeren schaffen, die jede mitgestalten kann. Selbstorganisierung heißt, dass wir uns die notwendigen Arbeiten für das gemeinsame Leben in den Tagen aufteilen. Termin: 9. bis 14.4.2009, Wien
KONGRESSVORSCHAUVierter McPlanet.com KongressGegenwärtig erleben wir die wahrscheinlich heftigste Krise der Globalisierung: Die Weltwirtschaft ist massiv im Umbruch. Die globalen Finanzmärkte sind ins Wanken geraten, eine weltweite Rezession droht. Zugleich verschieben sich die weltwirtschaftlichen Gewichte: China und Indien haben das westliche Wirtschafts- und Konsummodell übernommen, rasches Wachstum paart sich dort mit krasser sozialer Ungleichheit und bedrückender Umweltzerstörung. Derweil geht in Europa und den USA die Angst um vor dem Verlust von Arbeitsplätzen und Absatzchancen an die neuen Konkurrenten, ökologische Standards geraten zunehmend aus dem Blickfeld. Durch den Nachfrageschub aus Asien, Spekulation und ein falsches Wirtschaftsmodell schießen die Preise für Nahrung, Öl und andere Rohstoffe in die Höhe. Das Ende des billigen Öls ist in Sicht, eine globale Energiekrise steht am Horizont. Wasser wird knapp, die Meere sind überfischt. Und parallel werden die Auswirkungen des Klimawandels immer deutlicher spürbar. All dies macht deutlich: »Business as usual « ist keine Option, und weit mehr als Kosmetik ist nötig, um die anstehenden Probleme zu bewältigen. Vom 24.-26. April 2009 wird in Berlin zum vierten Mal der McPlanet.com-Kongress stattfinden und echte Alternativen und Lösungen zu den Krisen der Globalisierung diskutieren. McPlanet.com stellt unbequeme Fragen, sucht Antworten und bringt in über 100 Veranstaltungen Aktive aus Umwelt- und globalisierungskritischer Bewegung, aus Politik, Kirche und Kultur, aus Wirtschaft und Wissenschaft zusammen, um über Globalisierung und Umwelt zu diskutieren und zu informieren. Wieder werden namhafte ReferentInnen dazu beitragen. So haben beispielsweise der indische Ökonom Jagdish Bhagwati, Wirtschafts- und Politikprofessor an der Columbia University, der Schriftsteller Ilija Trojanow und Christiane Grefe, Journalistin (Die Zeit) und Mitautorin von »Der Globale Countdown« bereits zugesagt. Termin: 24.-26. April 2009 Mcplanet.com 2009 ist ein gemeinsamer Kongress von Umwelt- und
globalisierungskritischer Bewegung und wird gemeinsam von Attac, dem BUND, dem
Evangelischen Entwicklungsdienst, Greenpeace und der Heinrich-Böll-Stiftung in
Kooperation mit dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie
veranstaltet.
ANDERS REISENReisepavillon 2009Unterstützung für den Reisepavillon 2009 kommt von der Internationalen Union zum Erhalt der Natur (International Union for Conservation of Nature – IUCN): Das Schwerpunktthema »Tourismus entlang des Grünen Bandes« ist nach Ansicht der IUCN eine gute Wahl. Der Reisepavillon biete eine große Chance, lokalen Akteuren entlang des Grünen Bandes neue Initiativen zu ermöglichen, weil hier Werbung für viele Aktivitäten in und mit der Natur vorgestellt werden könnten, so IUCN-VertreterInnen beim gerade zu Ende gegangenen Weltkongress in Barcelona. Die IUCN ist das nach eigener Darstellung älteste und größte weltweite Umweltnetzwerk, in dem rund 1.000 Mitglieder demokratisch zusammenarbeiten. Dazu gehören Regierungen ebenso wie zahlreiche Nichtregierungsorganisationen und fast 11.000 Ehrenamtliche in mehr als 160 Ländern. Das so genannte Grüne Band bezeichnet heute die Gebiete entlang des einstigen »Eisernen Vorhangs«. An der Grenze zwischen Ost und West ist ein ganz besonderes Biotop entstanden, das es zu bewahren gilt. Doch auch jenseits des unmittelbaren Grenzstreifens bis hin zum Schwarzen Meer haben sich inzwischen zahlreiche touristische Angebote und Projekte entwickelt, die nicht nur die faszinierende Natur, sondern auch die Kultur der jeweiligen Länder und Regionen vorstellen. Dass der Reisepavillon, 20 Jahre nach dem Fall der Mauer, eine Plattform für Nachhaltigen Tourismus in diesen Ländern schaffen will, löste nicht nur beim IUCN-Weltkongress ein großes positives Echo aus. Der Reisepavillon macht vom 26. Februar bis 02. März 2009 erstmals in München Station und komplettiert das touristische Angebot auf der f.re.e. freizeit.reisen. erholung – Die Erlebnismesse. Das Gelände ist Donnerstag, Freitag und Montag von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr
und am Wochenende von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet.
NIEDERKAUFUNGENGewaltfreie KommunikationIn angespannten Konfliktsituationen konstruktiv im Gespräch zu bleiben und aufrichtig und gelassen zu reagieren, ist für viele Menschen ein wichtiges Ziel. Die Gewaltfreie Kommunikation (GFK) – entwickelt von Marshall Rosenberg – ist ein sehr wirksamer Ansatz, genau dies zu lernen. Sie fördert und entwickelt Fähigkeiten und Haltungen, die es ermöglichen: # potenzielle Konflikte in friedliche Gespräche umzuwandeln; # sich über Interessen und Bedürfnisse auszutauschen, ohne Abwehr und Feindseligkeiten; # Kritik so zu äußern, dass sie nicht verletzt; # Beziehungen zu gestalten, die auf Verständnis und Wertschätzung beruhen; # Lösungen zu finden, bei denen möglichst die Bedürfnisse aller berücksichtigt werden; Wir arbeiten mit den Themen, die die TeilnehmerInnen mitbringen und mit allem, was im Seminar entsteht. Einführungswochenenden:An diesen Wochenenden geht es darum, in lebendigem Wechsel zwischen Theorieinputs und Übungen, den Prozess der Gewaltfreien Kommunikation und seine 4 Elemente kennen zu lernen und an eigenen Beispielen seine praktische Anwendung zu üben. Dabei ist uns wichtig, zu vermitteln, dass die Gewaltfreie Kommunikation viel mehr ist als eine Methode, nämlich eine innere Haltung, die es ermöglicht, das eigene Verhalten in Konfliktsituationen besser zu verstehen, sich aufrichtig mitzuteilen und dem anderen empathisch zuzuhören. In unseren Einführungsseminaren besteht in der Regel auch die Möglichkeit, im Rahmen einer Führung das Leben in der Kommune kennen zu lernen. Termine: 06.-08.02.09, 01.-03.05.09, 26.-28.06.09 speziell für Eltern |
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