Termine November

KOMMUNIKATION

Kreativ im Konflikt
November 2018 - Juni 2019 (Wendland)

Eine theaterpädagogische Fortbildung in gewaltfreier Konfliktbearbeitung, verteilt auf vier Module. Der Grundkurs eröffnet einen spielerischen Zugang zu Konflikten und lässt neue Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten entstehen. Es kommen sowohl Techniken aus der gewaltfreien Konfliktbearbeitung und Konfliktanalyse als auch Theatermethoden von Augusto Boal zur Anwendung.
07.-10. November, Modul 1: Warum ich? - Persönlicher Umgang und Erfahrungen mit Konflikten / Modelle der Konfliktbearbeitung
Ort: Yoga-Haus Ganesha in Königshorst bei Wustrow (Wendland)
Info: www.kurvewustrow.org/was-wir-tun/trainings-und-seminare/kreativ-im-konflikt/


ZUKUNFT

1. regionales Visions- und Netzwerktreffen
03. November, 11-18 Uhr (Winnenden)

Nach zwei erfolgreich durchgeführten Zukunftsmärkten mit »enkeltauglichen« Projekten wollen sich Zukunfts-Gestalter*innen, Klima-Freund*innen und Transformationswillige treffen und gemeinsam die »Vision 2025« entwickeln. Mitgestalter*innen für ein friedvolles Morgen sind herzlich eingeladen.
Ort: Alte Kelter Winnenden, Paulinenstr. 33, 71364 Winnenden
Info: www.der-erderholungstag.de


GENOSSENSCHAFT

Geschichte und Aktualität kooperativen Wirtschaftens
01. November 2018 - 31. Januar 2019 (Hamburg)

Nach der Revolution 1918/19 erlebte die Genossenschaftsbewegung mit zahlreichen Neugründungen in der Weimarer Republik eine Blütezeit. Die genossenschaftliche Selbsthilfe bot für viele Probleme einen Lösungsansatz. Besonders erfolgreich waren die in großer Zahl gegründeten Baugenossenschaften, die die Versorgung mit Wohnungen verbesserten. Verstärkt durch die Finanzkrise 2007 hat die Diskussion über alternatives Wirtschaften neuen Aufschwung erhalten und die Genossenschaftsidee als kooperative Wirtschaftsform erfreut sich wieder eines größeren gesellschaftlichen Interesses. Ob Energiegenossenschaft oder Sozialgenossenschaft, die Bereiche, in denen Genossenschaften heute gegründet werden, sind vielfältig. Der Ansatz, das Lebensumfeld durch Selbstverantwortung und Selbstverwaltung solidarisch und kooperativ zu gestalten, ist heute aktueller denn je.
Ringvorlesung jeweils Donnerstags 18 - 20 Uhr.
Ort: Universität Hamburg, Edmund-Siemers-Allee 1
Info: www.historikergenossenschaft.de


Quartiergenossenschaften erfolgreich gründen
26. bis 27. November (Stuttgart)

Die gemeinschaftliche Selbsthilfe in der Rechtsform der Genossenschaft erlebt aktuell eine Renaissance. Dies gilt besonders für Projekte des gemeinschaftlichen Wohnens und für soziale Aktivitäten im Quartier. Genossenschaftliche Lösungen eignen sich im besonderen Maße für Konzepte gemeinschaftlichen Handeln einhergehend mit Immobilienerwerb. Erste Leitfäden, Tagungen und zahlreiche Neugründungen sind die Folge. Erfreulicherweise gibt es vereinzelt auch finanzielle Unterstützung für sozial- bzw. wohnungsgenossenschaftliche Konzepte.
Ort: Paritätisches Mehrgenerationenzentrum, Hauptstr. 28, 70563 Stuttgart
Info: https://www.akademiesued.org/bildungsangebote/detail/seminar/3330823/


Gegenseitige Hilfe - Sozialgenossenschaften gründen
04. - 05. Februar 2019 (Heidelberg)

Die gemeinschaftliche Selbsthilfe in der Rechtsform der Genossenschaft erlebt aktuell eine Renaissance. Erst waren es die Energiegenossenschaften mit über 1.000 Neugründungen. Nun stoßen Sozial- und Seniorengenossenschaften auf ein kontinuierlich wachsendes Interesse. Leitfäden, Tagungen und zahlreiche Neugründungen sind die Folge. Erfreulicherweise gibt es auch vereinzelt finanzielle Unterstützung für innovative sozialgenossenschaftliche Konzepte.
Ort: Forum am Park, Poststr. 11, 69115 Heidelberg
Info: https://www.akademiesued.org/bildungsangebote/detail/seminar/3330824/


FACHTAGUNG

Genossenschaften in der solidarischen Stadt
09. November (Dortmund)

Viele Bestandsgenossenschaften und junge genossenschaftliche Wohnprojekte reagieren auf die aktuellen Herausforderungen. Über die Schaffung von Wohnraum hinaus, errichten sie vielfältige Gemeinschaftsflächen für soziale und kulturelle Aktivitäten oder auch für die Verbindung von Wohnen und Arbeiten. Sie wagen die Gratwanderung zwischen der Umsetzung des Förderauftrags ihrer Mitglieder und dem Engagement für das Gemeinwohl. So unterstützen viele Wohngenossenschaften inzwischen die Quartiersentwicklung durch Infrastruktureinrichtungen wie Nachbarschaftsläden und Serviceangebote wie z.B. Mobilitätsstationen. Auf dieser Tagung wollen die verschiedenen Facetten des genossenschaftlichen Wohnens diskutiert werden.
Ort: Union Gewerbehof, Huckarder Straße 10-12, 44147 Dortmund
Info: www.genossenschaftsgedanke.de


BEWEGUNGSFORSCHUNG

»Der Kontext lokaler Proteste«
09. bis 10. November (Berlin)

In der Regel bilden lokale Ereignisse und Missstände den Ausgangspunkt für Proteste und auch die Mobilisierung erfasst meistens nur einen begrenzten geographischen Raum einer Region, einer Stadt oder eines Stadtteils. Dementsprechend haben lokale Gelegenheitsstrukturen einen wesentlichen Einfluss auf die Möglichkeit und den Verlauf vieler Proteste. Das unabhängige Institut für Protest- und Bewegungsforschung e.V. (IPB) veranstaltet zu diesem Thema wieder eine Jahrestagung in Form eines Kongresses. Folgende Fragen stehen im Fokus dieser Tagung: Wie beeinflussen lokale Ereignisse und Strukturen das Auftreten und die Dynamik von Protest? Welche Beziehungen bestehen zwischen lokalen und nicht-lokalen Protesten? Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede bestehen zwischen lokalen Protesten an verschiedenen Orten und zu verschiedenen Zeitpunkten?
Ort: TU Berlin, Hardenbergstraße 16-18, 10623 Berlin
Info: https://protestinstitut.eu/event/ipb-jahrestagung-der-kontext-lokaler-proteste


KONGRESS

Anarchistische Perspektiven (auf Wissenschaft)
16. - 18. November (Hamburg)

Der Veranstaltungsort Universität birgt für anarchistische Projekte Chancen und Risiken. Es soll versucht werden, im dialektischen Spagat die Potentiale eines solchen Formats zu nutzen, auch indem bestehende und künftige Kritik bei der Ausgestaltung explizit miteinbezogen werden. Ein wesentliches Ziel dieses Projekts besteht in anarchistischer Diskurspflege, um auf diesem Wege das Interesse an anarchistischer Vielfalt und ein Bedürfnis nach Anarchie zu fördern. Denn erst wenn diese bei einer ausreichenden Anzahl von Menschen vorhanden sind, bekommen gesellschaftliche Umwälzungen überhaupt nur die Chance, in eine linkslibertäre Richtung zu münden. Diese langwierige Aufgabe gilt es, gerade auch an der Herrschaftsinstitution Universität, zu bewältigen.
Ort: Universität Hamburg, Edmund Siemers Allee 1, 20146 Hamburg
Info: www.a-perspektiven.org


LESUNG & GESPRÄCH

Camus - Sein Verständnis von Revolte
19. November, 18 Uhr, (Göttingen)

Wie sich Gewaltkritik und Anarchismus verbinden.
Lou Marin stellt zunächst das Konzept der Revolte von Albert Camus vor, wie es in seinem Hauptwerk »Der Mensch in der Revolte« dargelegt wird. Wie aber kam es dazu, dass Camus in seinen »Libertären Schriften« Anarchismus und Gewaltkritik zusammendachte? Dies hängt mit seinen Erfahrungen und persönlichen Begegnungen während der Zeit der Nazi-Besatzung in Frankreich zusammen. Diese einschneidende Erfahrung und einzelne Anarchist*innen, die seinen Weg kreuzten, veränderten Camus' Denken entscheidend.
Ort: Freie Altenarbeit Göttingen e. V., Am Goldgraben 14, 37073 Göttingen
Info: http://freiealtenarbeitgoettingen.de/cms/upload/Veranstaltungen/


UNDER PRESSURE

Über Formen des Autoritären und die Macht der Entscheidung
Noch bis 25. November (Wien)

Die Ausstellung untersucht, welche Mechanismen, Strategien und Taktiken bei der Einschränkung von Entscheidungsfreiheiten zum Einsatz kommen.
Ort: Museumsplatz 1, 1070 Wien
Info: https://www.mqw.at/institutionen/q21/frei-raum-q21-exhibition-space


WIEDERSEHEN IN TUNIX

Eine Revision der Berliner Projektkultur
01. - 02. Dezember (Berlin)

Im Januar 1978 trafen sich an der TU Berlin alle denkbaren Interessengruppen der undogmatischen Linken zum legendären TUNIX-Kongress. Rund 20.000 Teilnehmer*innen folgten der Einladung zu einem »Treffen all derer, denen es stinkt in diesem, unserem Lande«. Der Titel TUNIX war freilich nicht Programm: In den drei Tagen fanden lebhafte Debatten statt. Das Treffen war auch Katalysator und Nährboden für neue, selbstorganisierte Projektformen wie Wohnprojekte, Buchläden, Fahrradwerkstätten, Stadtteilzentren und Bürgerinitiativen. Der Begriff des Projekts stand dabei für Vernetzung, Beweglichkeit und alternative, selbstbestimmte Aktivitäten. Seit Ende der 1990er Jahre hat der Projektbegriff im Zuge diverser gesellschaftlicher Umstrukturierungen zusätzliche, neoliberale Konnotationen etwa als Synonym großer Bauvorhaben oder als betriebliche Organisationsform und Steuerungsprinzip erfahren. Wir leben heute in einer Welt der Projekte und flüssigen Strukturen mit all ihren Ambivalenzen. Die zweitägige Veranstaltung wird diese Ambivalenzen zur Sprache bringen und den Projektbegriff hinterfragen.
Ort: HAU Hebbel am Ufer, Stresemannstr. 29, 10963 Berlin
Info: https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/XU5OP/wiedersehen-in-tunix


ÖKONOMISCHE ALTERNATIVEN

»Theorien, Konzepte und Transformationsperspektiven«
Februar - Oktober 2019 (Bundesweit)

Die Attacademie ist ein Fortbildungsangebot für überzeugte Aktivist*innen und Menschen, die es werden wollen. Auf einer intensiven Lernreise geht es darum, langfristig ökologisch tragbare, solidarische und demokratische Wirtschaftsweisen kennenzulernen und Projekte zu ihrer Verbreitung zu entwickeln. Dazu gehört auch, Fähigkeiten zu politischer Strategie und Kampagnenplanung zu stärken sowie notwendiges »Handwerkszeug« für Öffentlichkeits- und Pressearbeit, öffentliches Auftreten und Fundraising zu trainieren. Eingeladen sind Aktive aus verschiedenen Kontexten und jeden Alters, die sich für einen solidarischen und ökologischen Wandel einsetzen und Lust auf praxisnahes Lernen und Vernetzung haben.
Info: http://www.attac.de/attacademie


BILDUNG MACHT ZUKUNFT

»Lernen für die sozial-ökologische Transformation?«
21. - 24. Februar 2019 (Kassel)

Kritische Bildung kann dazu beitragen, bestehende Gesellschaftsstrukturen und Verhaltensmuster zu verändern. Sie kann globale Ungleichheit und Ausbeutung sichtbar machen, Alternativen aufzeigen und Teil einer sozial-ökologischen Transformation sein. Die Konferenz ist ein Raum zum Lernen, Austauschen und Vernetzen von Praktiker*innen und Wissenschaftler*innen aus den Bereichen Bildung für Nachhaltige Entwicklung, Globales Lernen und Politische Bildung. Gemeinsam wollen Inhalte und Methoden einer kritischen und emanzipatorischen Bildung geteilt, weiterentwickelt und Strategien zur Umsetzung diskutiert werden.
Ort: Universität Kassel, Nora-Platiel-Straße 5, 34109 Kassel
Info: http://www.bildung-macht-zukunft.de



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Was bedeutet eigentlich Selbstverwaltung?

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